Review: „Robocop“ (1987)

Vor geraumer Zeit haben wir euch in unserer Reihe „Lieblingsfilme“ jeder einen Beitrag vorgestellt, wieso und weshalb er zu seinen persönlichen Favoriten gehört – heute bin ich an der Reihe.

Paul Verhoevens zehnter Film „Robocop“ aus dem Jahre 1987 vermischt schwarzen Humor, Science Fiction, Gore und Action zu einem dystopischen Kultklassiker – warum erfahrt ihr hier.

Detroit in nicht allzu ferner Zukunft…

Streifenpolizist Alex Murphy wird aufgrund eines angehenden Polizeistreiks, in das Krisengebiet von Metro West versetzt indem Ausschreitungen an der Tagesordnung sind. Kaum auf der Straße mit seiner neuen Partnerin Ann Lewis, bekommen die beiden auch schon ihren ersten Funkspruch, indem es darum geht den aufstrebenden Gangsterboss und Copkiller Clarence Boddicker samt seiner Bande dingfest zu machen. Das Ganze endet in einem Desaster: Die Bande entkommt in ein abgelegenes Stahlwerk, Unterstützung gibt es keine und Lewis und Murphy werden getrennt. Beide jeweils auf sich alleine gestellt und in der Unterzahl werden überrumpelt und Murphy auf sadistische Art von Boddicker und seiner Bande exekutiert.

Murphy verliert sein Leben und der Großkonzern OCP (Omni Consumer Products), der Detroit in den Händen hält, benutzt die Verwertungsrechte an dessen Leichnam, um ein neues Programm der Polizeiarbeit auf die Straßen von Detroit zu bringen. Der Name: Robocop.

Nur leider blitzen Erinnerungsfetzen an sein ehemals glückliches Familienleben mit Frau und Sohn auf und an jene, die sein Glück genommen haben – und Murphy durchlebt das unbarmherzige Gefühl der Rache.

Detroit become human…

 

Gegenwart oder warum der Film für mich etwas Besonderes ist:

Auch wenn „Robocop“ ein Film für das erwachsene Publikum ist und nicht mit Gewalt spart, sind es ausgerechnet Erinnerungen aus meiner Kindheit, die den Film zu einem meiner Lieblingsfilme machen.

Meine frühesten Erinnerungen an diesen doch recht ungewöhnlichen „Kinderfilm“ beginnen damit, dass ich ein sehr großer Fan von Robotern war: Nummer 5, R2-D2 und C3PO. Und nur wegen beiden letzteren habe ich die „Star Wars“-Reihe geschaut.

Eltern nicht daheim und die VHS mit der Aufschrift „Robocop“ entdeckt, kurzerhand eingelegt und war begeistert von Murphys Kostüm und ganz besonders wegen ED-209. Das war meine erste Begegnung mit einem 18er-Film bzw. Indexfilm – dementsprechend enttäuscht wurde ich, als ich mich damals auf „meinen“ Film im Fernsehen gefreut habe und ich aufgrund der Schnitte so gut wie nichts mehr vom Film erkennen konnte. Zum Glück hat es sich im Dezember 2013 zu einem Besseren gewendet und der sogar noch etwas brutalere Director’s Cut ist nach der Neuprüfung ab 18 freigegeben worden.

Fakten und Bewertung

Originaltitel: Robocop
Land: USA
Laufzeit: 102 Minuten R-Rated

103 Minuten Unrated

Regie: Paul Verhoeven
Drehbuch: Michael Miner, Edward Neumeier
Cast: Peter Weller, Nancy Allen, Kurtwood Smith 
IMDb: 7,5
FSK: ab 18 Jahren
Release: 17. Juli 1987
 Seht hier den Trailer:
Bildrechte: Robocop  © Deutscher Rechteinhaber: 20th Century Fox
Alex

Alex

Autor bei Film und Feder
Servus Leute, ich bin der Alex und bin seit um die 19 Jahren anonymer Filmsuchtie und bin hauptsächlich auf die 70er bis 90er spezialisiert. (Mit dem ersten Abschnitt im Text isses zwar nimmer ganz so anonym aber was soll's?)

Auf jeden Fall freue ich mich dieser lustigen und Film-nerdigen Truppe beiwohnen zu dürfen und hoffe auf viele weitere Monate und Jahre mit meiner Gruppe.
Alex

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