Unsere Top 7 Schauspieler von 18 bis 35

Die große, breite Filmlandschaft liefert uns regelmäßig neue talentierte Schauspieler ab. Wir haben diskutiert und unsere Top-7 Lieblings-Darsteller im Alter von 18 bis 35 Jahre gekürt.

7. Shia LaBeouf

[Alex]   Shia LaBeouf erblickte am 11. Juni 1986 in Los Angeles das Licht der Welt und kam schon relativ früh mit dem Showgeschäft in Berührung. Erste große Erfolge feierte er mit der Verfilmung der gleichnamigen TV-Serie „3 Engel für Charlie“ und seiner Rolle als Keanu Reeves‘ Sidekick in der Comic-Verfilmung „Constantine“. Seine erste große Hauptrolle spielte er in „Disturbia“ – einer Neuverfilmung von Alfred Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“ – der in seiner Filmographie besonders hervorzuheben ist, da LaBeouf hier gekonnt zwischen Thriller und anfänglicher, leichter Teeny-Komödie agiert, ohne in letztere abzudriften.

Filmempfehlung:

Bisweilen feierte Shia LaBeouf seine größten Erfolge mit Michael Bays mittlerweile fünfteiliger Transformers-Reihe in der er insgesamt dreimal die Rolle des Sam Witwicky verkörperte.

6. Kristen Stewart

[YoT]   Die 27-jährige Kalifornierin ist hauptsächlich für ihre Rolle als Bella Swan aus der Twilight-Reihe bekannt und wird durch diese anspruchslose Rolle oft vollkommen zu unrecht belächelt.

Bevor Stewart jedoch in stumpfen Vampirgefilden unterfordert wurde, konnte sie schon im Alter von zehn Jahren in Finchers „Panic Room“ an der Seite von Jodie Foster zeigen, was in ihr steckt – was ihr prompt eine Nominierung für den Young Artist Award einbrachte. Neben anderen Auftritten konnte sie fünf Jahre später vor allem in ihrer Nebenrolle in „Into the Wild“ glänzen, für die sie für den Screen Actors Guild Award nominiert wurde.

Nachdem sie ihre Rolle der Bella Swan hinter sich gelassen hatte, folgte spätestens 2014 mit „Die Wolken von Sils Maria“ der endgültige Aufstieg in die A-Klasse der Schauspielerinnen. An der Seite von Juliette Binoche und Chloë Grace Moretz bringt Regisseur Olivier Assayas Kristen Stewart zum Glänzen und unterstreicht ihr wundervolles subtiles Schauspiel, mit dem sie selbst Binoche die Show stiehlt.

Filmempfehlung:

Ein weiteres Werk von Olivier Assayas ist es auch, welches ich Euch besonders ans Herz legen will, da er dieses speziell für Stewart geschrieben hat und sie damit auch ihr gesamtes Potential voll entfalten kann: Personal Shopper.

5. Paul Dano

[Friederike]   Paul Dano ist schon lange kein Geheimtipp mehr und gehört zweifelsohne auf unsere Liste der besten Charakterdarsteller unter 35. Nachdem in der Oscar-prämierten Tragikomödie „Little Miss Sunshine“ im Jahr 2006 erstmals ein größeres Publikum auf Dano aufmerksam wurde, konnte er bereits ein Jahr später die begehrte Rolle des Predigers Eli Sunday an der Seite von Daniel Day Lewis in „There Will Be Blood“ ergattern und mit dieser Darstellung in Hollywoods A-Liga aufsteigen. In den darauf folgenden Jahren nutzte Dano seinen Ruf als schauspielerisches Chamäleon dafür, gekonnt Rollen in kleineren Indie-Produktionen mit denen in Mainstream-Filmen abzuwechseln. Herausragend ist Dano als geistig zurückgebliebener Alex in Denis Villeneuves düsterem Thriller „Prisoners“, an der Seite von Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal.
Aber nicht nur als Schauspieler scheint er ein Ausnahmetalent zu sein: Sein Regiedebüt „Wildlife“ mit Carey Mulligan und ebenfalls Jake Gyllenhaal in den Hauptrollen feierte vor wenigen Tagen auf dem Sundance-Festival Premiere und wurde von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen mit Lob überhäuft.

Filmempfehlung:

Meine persönliche Paul Dano-Filmempfehlung für Euch: „Swiss Army Man“, auf den man sich – zugegeben – erst einmal einlassen muss. Belohnt wird man dafür mit einem gleichermaßen abgefahrenen und liebevollen „Wildnis-Road-Movie“, der sowohl Dano als auch seinem Mit-Protagonisten Daniel Radcliffe so unglaublich viel Spaß gemacht hat, dass es unmöglich ist, sich als Zuschauer nicht davon anstecken zu lassen!

4. Emma Stone

[Co]   Die aus Amerika stammende, aktuell 29-jährige Emily Jean Stone ist unsere Top-4-Schauspielerin, und wurde für ihre Darstellung in „La La Land“ mit einem Oscar sowie einem Golden Globe als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Im Valley Youth Theatre in Phoenix gewann sie Erfahrung in einigen Stücken, ihr TV-Debüt feierte sie 2005 mit „The New Partridge Family“ in der Rolle der Laurie Partridge.

Filmempfehlung:

Meine persönliche Empfehlung lautet „Einfach zu haben“, da man hier nicht nur, gesamt gesehen, grandios unterhalten wird, sondern auch verschiedenste Facetten Emma Stones bewundern kann.

3. Andrew Garfield

[Jörg]   Andrew Garfield ist dem breiten Publikum eher bekannt in seiner Rolle als netzschwingender Superheld in „The Amazing Spider-Man“ und „The Amazing Spider-Man: Rise of Electro“. Dabei hat der amerikanisch-britische Schauspieler (geboren in Los Angeles, aufgewachsen in Epsom, England) viel mehr zu bieten als Mainstream. Nach seinem Abschluss an der Londoner Central School of Speech and Drama (an der auch Stars wie Judi Dench oder Martin Freeman ihren Abschluss gemacht haben), machte sich Garfield als Theaterschauspieler einen Namen und wurde unter anderem mit Preisen wie dem Manchester Evening News Theatre Award oder dem Evening Standard Theatre Awards als bester Newcomer im Theaterbereich ausgezeichnet. Es folgten diverse Auftritte im britischen Fernsehen, wie beispielsweise in „Doctor Who“, bis Hollywood-Star Robert Redford auf das Nachwuchstalent aufmerksam wurde und ihm eine Nebenrolle in „Von Löwen und Lämmern“ an der Seite von Tom Cruise und Meryl Streep anbot. Von da an spielte sich Garfield in Filmen wie „Das Kabinett des Doktor Parnassus“ oder „Die Schwester des Königs“ in die Herzen der Kritiker und Zuschauer. Für seine Rolle als Eduardo Saverin in „The Social Network“ erntete er schließlich den Golden Globe als bester Nebendarsteller, was ihn offiziell in die A-Liga Hollywoods katapultierte. Es folgten Filme wie „Silence“ von Martin Scorsese, die ihm immer mehr Aufmerksamkeit einbrachten. 2017 erhielt er seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in Mel Gibsons Kriegsdrama „Hacksaw Ridge“. Sein nächster Film wird das Biopic „Breathe“, mit dem Motion-Capture-Legende Andy Serkis sein Regiedebüt ablegt.

Filmempfehlung:

„Boy A“: ein spannendes und gleichzeitig gefühlvolles Drama um einen jungen Mann, der als Kind einen Mord beging und nun aus der Haft entlassen wird, um mit anderer Identität ein neues Leben zu beginnen. Der Film basiert nicht nur lose auf den Mordfall James Bulgers, sondern ist zeitgleich auch Garfields erster Spielfilm als Hauptdarsteller.

2. Ellen Page

[TheLehmi]   Die dreißigjährige US-amerikanische Schauspielerin Ellen Page war dem breiten Publikum am Anfang ihrer Karriere eher unbekannt, bis sie 2005 in einem Film mitspielte, der dem Zuschauer einen kräftigen Schlag in die Magengrube versetzte: „Hard Candy“. Hier konnte Page trotz des jungen Alters alle Register ihres Schauspielkönnens ziehen – von kindlich-naiv und unschuldig bis zu knallhart. Von da an reihten sich große Rollen aneinander, sei es in „X-Men: Der letzte Widerstand“, „Juno“, „Inception“ oder auch als „Ellie“ in dem fantastischen Videospiel „Beyond Two Souls“. Zuletzt sah man Page in dem leider ziemlich schwachen Remake von „Flatliners“, aber bei einem solchen Talent kann man sicher sein, dass wir noch viel von ihr hören und sehen werden.

Filmempfehlung:

Persönlich empfehle ich „Hard Candy“, weil das Zusammenspiel zwischen ihr und Patrick Wilson fantastisch ist und der Film sehr spannend ist – aber auch schmerzhaft.

1. Daniel Radcliffe

[Jan]   Der ehemalige Harry-Potter-Darsteller bewies unlängst, dass er seiner Kindheitsrolle als energischer Zauberlehrling entwachsen ist. Ob in „Die Frau in Schwarz“, „Swiss Army Man“, „Imperium“, oder zuletzt in „Jungle“ – Radcliffe trumpft mit außergewöhnlichen Schauspielkünsten auf und zeigt, dass er nicht nur körperlich, sondern auch darstellerisch so herangereift ist, dass er jede dieser Rollen mit Bravour meistert. Authentisch, mitreißend und voller Hingabe – Daniel Radcliffe überzeugt sowohl in Horror- als auch in dramatischen Rollen sowie in einem Abenteuerfilm und lässt seine Vergangenheit als Kinderheld Harry Potter hinter sich.

Filmempfehlung:

Ich persönlich kann jedem Interessierten Radcliffes jüngstes Werk „Jungle“ ans Herz legen. Ein bildgewaltiger Abenteuerfilm, der nicht nur durch seine beeindruckende Kulisse, sondern vor allem aufgrund einer überragenden Radcliffe-One-Man-Show punkten kann!

Bildquelle: Jungle © Splendid Film GmbH

Jan

Jan

Autor bei Film und Feder
Mein Name ist Jan und ich möchte euch zukünftig, zusammen mit meinen fabelhaften Mitstreitern, mit persönlichen Eindrücken und Meinungen zur vielfältigen Filmkunst versorgen. Als großer Fan des Horrorkinos, besonders der alten Schule, diskutiere ich immer gerne mit meinen Mitmenschen über das, was mir ein gesehenes Werk mitgibt. Schon seit vielen Jahren bin ich Fan von allem, was mir einen Schauer über den Rücken jagt. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich mich vor anderen Genres verschließe, denn was gibt es schöneres als die bunte Vielfalt der filmischen Kunst. 🙂
Jan

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