7 Arnie-Filme, die Ihr unbedingt gesehen haben solltet

Arnold Schwarzenegger – ehemaliger Bodybuilder, Unternehmer, Publizist, US-Politiker und Schauspieler. Wir haben uns des Kult-Actionhelden angenommen und sieben Filme rausgepickt, die jeder gesehen haben sollte. Viel Spaß mit unserer Arnie-Topliste!

7. Last Action Hero

[Jan] In Last Action Hero verfolgen wir die Geschichte des elfjährigen Danny Madigan, der als großer Fan des Actionhelden Jack Slater voller Vorfreude dessen neuen Film in einem alten New Yorker Kino schauen möchte. Als der Tag endlich gekommen ist, erhält er von seinem Freund und Kinovorführer Nick eine – so sagt dieser – magische Eintrittskarte, die er selbst von Houdini persönlich bekommen haben will. Der Kinobesuch soll für Danny unvergesslich werden.

Last Action Hero ist die humoristische Dekonstruktion eines Actionfilms, die auf gekonnt witzige Weise jedes noch so plumpe Action-Klischee aufgreift, durch den Kakao zieht und dem Zuschauer kunterbunt und völlig überspitzt auf einem Silbertablett serviert. Ein hervorragend agierender Arnold Schwarzenegger liefert uns pure Unterhaltung und scheut sich nicht davor, seine Person einige Male auf die Schippe zu nehmen. Ein Film für die ganze Familie, der auch noch nach dem fünften Anlauf für Unterhaltung sorgt!

6. Running Man

[Alex] Mit Running Man erschuf Paul Michael Glaser im Jahr 1987 einen dystopischen Actionfilm, in dem die Schwerverbrecher Amerikas ihre Freiheit innerhalb einer Spielshow namens „Running Man“ zurückerkämpfen können – sofern sie überleben. Einer vin ihnen ist Ben Richards, der während eines Aufstands versuchte, Menschen zu retten und durch Manipulation der Videoaufnahme als „Schlächter von Bakersfield“ staatsweit bekannt und letztendlich auch inhaftiert wurde.

Typisch geradliniger und kurzweiliger Arnie-Actioner, lose basierend auf Richard Bachmanns (aka Stephen Kings) „Menschenjagd“.

5. Conan der Barbar

[YoT] Der 80er-Fantasyfilm handelt im Grunde von Conans Rache am Schlangenkultführer Thulsa Doom (großartig: James Earl Jones), der sein Heimatdorf niedergemetzelt hat. Conan stellte Schwarzeneggers großen internationalen Durchbruch dar. Böse Zungen mögen behaupten, dies liege an der fast vollkommenen Dialogfreiheit des Film, welcher hauptsächlich von dem wundervollen Score von Basil Poledouris getragen wird.

Schwarzenegger selbst hatte sich für den Film ein halbes Jahr lang in Schwertkampf und Kendo unterrichten lassen, was dazu führte, dass er in 90 % der Szenen ohne Double auskam. Der Film, nach einem Drehbuch von John Milius und Oliver Stone, lebt vor allem von Schwarzeneggers Präsenz. In körperlicher Bestform gleicht der Österreicher in diesem frühen Werk einer Naturgewalt, die mich sofort in ihren Bann zieht. Im Zusammenhang mit den schon genannten James Earl Jones und Basil Poledouris entstand damit ein überaus düsterer und blutiger Low-Fantasy, der nach wie vor zu den besten Werken Schwarzeneggers zählt.

4. End of Days

[Co] End of Days – Nacht ohne Morgen von 1999 behandelt eine der Ängste der damaligen Jahrtausendwende: Der Fürst der Finsternis will die Welt erobern und plant schon seit Jahren seine Wiedergeburt; dies muss (obviously) verhindert werden. Nun heißt es Satanas vs. Kirche feat. Freimaurer. Peter Hyams besetzte die Hauptcharaktere mit Arnold Schwarzenegger (Personenschützer Jericho Cane), Gabriel Byrne (der Teufel) und Robin Tunney (die Auserwählte Christine York). In dem Action- sowie Fantasyfilm wird man mit genau dem zufrieden gestellt, das man erwartet hatte – sowie eine Menge Kerzenschein.

3. Predator

[Friederike] Eine US-Eliteeinheit, angeführt vom knallharten und kriegserfahrenen Major „Dutch“ Schaefer, wird mit einer Rettungsaktion im südamerikanischen Dschungel beauftragt. Doch nicht genug, dass der Hintergrund des Einsatzes offenbar ein anderer ist, als offiziell mitgeteilt wurde – die Truppe sieht sich außerdem mit einem unsichtbaren Gegner konfrontiert, der seine Opfer auf brutale Art jagt und tötet.

Predator aus dem Jahr 1987 ist ein klassischer 80er Jahre-Actionkracher mit spektakulären Explosionen, abgetrennten Körperteilen, echten Kerlen und viel obligatorischem Geballere aus dicken Wummen, der durch das titelgebende Monster einen Horror- und Science-Fiction-Einschlag erhält. Schwarzenegger portraitiert „Dutch“ so einfühlsam und glaubhaft, wie es ein österreichischer Ex-Bodybuilder mit einem der fiesesten Akzente der Filmgeschichte eben kann. Was denkt Ihr denn? Klar ist der Film total überzogen und klischeehaft – aber er macht eben auch verdammt viel Spaß und bereichert jeden Filmabend im Freundeskreis!

2. Total Recall

[TheLehmi] Basierend auf der Kurzgeschichte „Erinnerungen en gros“ von Philip K. Dick erschuf Regisseur Paul Verhoeven (Robocop, Starship Troopers) ein Sci-Fi/Action-Spektakel, das mit atemberaubenden Special Effects und einer straffen, mitreißenden Handlung den Zuschauer staunend in den Kinositzen zurückließ. Mit einem sehr hohen Gewaltgrad und für Verhoeven gewohnt provokanten Szenen, aber auch einer deftigen Prise Humor konnten neben Arnie noch Sharon Stone, Michael Ironside und Ronny Cox die philosophisch angehauchte Story auf Zelluloid bannen. Die Zensoren einiger Länder schrieen auf und so kam der Film vielerorts nur gekürzt raus In Deutschland konnte man die zwischenzeitlich indizierte Originalfassung erst ab 2011 wieder sehen. Zahnlos ist das Remake mit Colin Farrell, welches aus dem provokanten Film ein gefälliges Mainstream-Effekte-Spektakel gemacht hat, und da der ursprüngliche Film immer noch nichts von seiner Kraft verloren hat, ist dieser jederzeit vorzuziehen.

1. Terminator 1 & 2

[Jörg] „I’ll be back.“ Drei Worte, so oft zitiert, kopiert und parodiert, dass sie jeder kennen sollte. Kein Wunder – zählen doch James Camerons Science Fiction-Meisterwerke The Terminator und ganz besonders Terminator 2 zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Zwar klingt die Story um einen Killerroboter aus der Zukunft, der in der Zeit zurück geschickt wird, um die Mutter eines Rebellenanführers zu töten und so den Verlauf der Geschichte zu ändern, eher nach einem Groschenroman aus den 50ern. Doch Camerons Gespür für nervenzerreißende Spannung, bis heute wegweisende Animation und Arnold Schwarzeneggers Performance als emotionsloser Killerroboter machen Terminator 1 und 2 schlichtweg zu einzigartigen Vertretern ihres Genres und gehören einfach in jede Sammlung. Hier kommt einfach jeder auf seine Kosten!

Bildquelle: Terminator 2 – Tag der Abrechnung © Studiocanal

Jan

Jan

Autor bei Film und Feder
Mein Name ist Jan und ich möchte euch zukünftig, zusammen mit meinen fabelhaften Mitstreitern, mit persönlichen Eindrücken und Meinungen zur vielfältigen Filmkunst versorgen. Als großer Fan des Horrorkinos, besonders der alten Schule, diskutiere ich immer gerne mit meinen Mitmenschen über das, was mir ein gesehenes Werk mitgibt. Schon seit vielen Jahren bin ich Fan von allem, was mir einen Schauer über den Rücken jagt. Das soll natürlich nicht heißen, dass ich mich vor anderen Genres verschließe, denn was gibt es schöneres als die bunte Vielfalt der filmischen Kunst. 🙂
Jan

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