Special: Jörgs Top 10 Filme 2017

Willkommen im Jahr 2018. Bevor wir voraus schauen, werfen wir einen kurzen Blick zurück. Und das geht natürlich am Besten mit einer Auswahl der besten Filme des letzten Jahres. Hier meine persönliche Top 10 Liste der Filme 2017.


2017. Ein Filmjahr wie jedes andere? Vielleicht. Und doch gab es auch in diesem Jahr wieder einmal Filme auf die man gewartet hat, die vielleicht erst beim zweiten Anlauf funktionierten oder die man gar nicht auf den Zettel hatte. Ich präsentiere euch meine ganz persönlichen Top 10 Bestenliste. Kurz, schmerzfrei und ohne Verluste. Und wie immer bitte ich zu entschuldigen, dass ich nicht alle Filme im letzten Jahr gesehen habe und von daher vielleicht einige Filme nicht in der Liste auftauchen. 

10: Ghost In The Shell (30.03.2017)

Fazit: Rupert Sanders  Live-Action Adaption des gleichnamigen 1994 Anime-Klassikers ist ein reiner Augenschmaus, bespickt mit einer spannenden Story, einem großartigem Cast rund um Scarlett Johansson, Takeshi Kitano oder Michael Pitt, sowie einem elektrisierenden Score von Lorne Balfe. Well Done, Rupert Sanders. Good Job!

 

9: John Wick: Kapitel 2 (16.02.2017)

Fazit: Größer,schneller, böser. „John Wick: Kapitel 2“ steht seinem Vorgänger in keinster Weise nach und präsentiert Keanu Reeves erneut in Topform als eiskalter Killer, der keine Gefangenen macht. Ein Action Vehikel der alten Schule! Vorsicht, Bleistift. 

 

8: Silence (2.03.2017)

Fazit: Martin Scorsese’s Verfilmung des gleichnamigen Buches von Autor Shusaku Endo, legt viel Wert auf die leisen Töne. „Silence“ ist ein kraftvoller Film und bewegender Film, der den Zuschauer in die Abgründe des menschlichen Glauben führt. Top besetzt, wunderschön gefilmt und unglaublich nah an der Vorlage. Scorsese ist und bleibt ein Meister seines Fachs.

 

7: La La Land (12.01.2017)

Fazit: „And the Oscar goes to….“. Damien Chazelles Film ist eine Liebeserklärung an alle Träumer, alle Musiker und jeden außerhalb der eigentlichen Norm. Und mal ganz ehrlich: Ryan Gosling und Emma Stone sind das mit Abstand schönste Leinwandpärchen seit langer Zeit. 

 

6: Justice League (16.11.2017)

Fazit: Die Kombination aus Zack Snyder und Joss Whedon hat sich ausgezahlt. „Justice League“ ist genau das geworden, was sich viele Fans erhofft haben. Schlagfertig, visuell beeindruckend und witzig. Eine zum Leben erweckte Folge der erfolgreichen Zeichentrickserie. Bleibt am Ende nur eine Frage offen: Wer ist schneller? Flash oder Superman?

 

5: The Party (27.07.2017)

Fazit: Sieben Freunde, eine Party und eine Ankündigung, die das Leben aller auf einen Schlag verändert. Sally Potters neustes Werk ist eine schwarzhumorige, bitterböse Gesellschaftssatire, verpackt in ein Kammerspiel, welches mit wenigen Räumen, wenigen Menschen, ohne Farbe und nur 71 Minuten auskommt. Ein Film wie eine Ohrfeige. Autsch!

 

4: Thor 3: Tag der Entscheidung (31.10.2017)

Fazit: Thor vs Hulk. Muss man noch mehr sagen? Taika Waititi hat sich mit mit Thor: Ragnarok (Der englische Titel ergibt einfach mehr Sinn) endgültig vom Indie- zum Blockbuster Regisseur katapultiert. Der dritte Film um Marvels Donnergott ist unglaublich witzig, quietschbunt und macht einfach rundum Spaß. Was will man mehr? 

3: Blade Runner 2049 (5.10.2017)

Fazit: Kann ein Sequel so viele Jahre nach dem Erstling noch funktionieren? Ja, „Blade Runner 2049“ hat es bewiesen! Der Nachfolger zu Ridley Scotts Cyber-Noir Thriller schafft es gekonnt, den Ton und die Atmosphäre des Vorgängers einzufangen und diese wunderbar in eine neue Geschichte zu übertragen und in ein bildgewaltiges Meisterwerk zu verwandeln. Sollte Roger Deakins nicht mit dem Oscar als bester Kameramann ausgezeichnet werden, zweifel ich am Verstand der Jurymitglieder. 

 

2: Hell Or High Water (12.01.2017)

Fazit: Ist es verkehrt die zu berauben, die einen berauben? Regisseur David McKenzie und Drehbuchautor Taylor Sheridan thematisieren  gekonnt intelligent die finanziellen Ungleichheit Amerikas und verpacken diese in einen spannenden Neo-Western, mit, durch die Bank weg, hochkarätigen Schauspielern. „Hell Or High Water“ ist ein nüchterner, aber durchweg unterhaltsamer Film, der sich viel Zeit und Raum lässt. Untertitel waren im Kino übrigens sehr hilfreich. Jeff Bridget nuschelt aber auch extrem. 

 

1: Logan-The Wolverine (2.03.2017)

Fazit: Seit mittlerweile 17 Jahren spielt der australische Schauspieler Hugh Jackman nun schon die Comicbuchfigur James Howlett aka Wolverine. Zeit sich zu verabschieden. Und Regisseur James Mangold tut dies nicht mit einem Knall, sondern mit leisen Tönen. „Logan – The Wolverine“ ist ein grimmiger, deprimierender und höchst emotionaler  Neo-Western in Form eines Superhelden Film. Endlich bekommt Logan genau den Film, den er verdient. Auch wenn es das letzte Mal ist. Und ja, ich habe mehr als einmal geweint.

 

Das sind sie. Meine 10 liebsten Filme des letzten Jahres. Natürlich gäbe es da noch viel mehr, doch das sollte für erste genügen. Ich bedanke mich wie immer bei allen Lesern für die fleißige Unterstützung im letzten Jahr und  hoffe, dass ihr dies auch weiterhin tut. 2018 hat ja gerade erst begonnen. Bis zum nächsten Mal, euer Jörg.

 

Bildrechte:

-La La Land © Studiocanal GmbH Filmverleih

-Hell Or High Water © Paramount Pictures Germany

-John Wick kapitel 2 © Concorde Filmverleih GmbH

-Silence © Concorde Filmverleih GmbH

-Logan – The Wolverine © Twentieth Century Fox of Germany GmbH

-The Party © Weltkino Filmverleih

-Ghost in the Shell © Paramount Pictures Germany

-Blade Runner 2049 © Sony Pictures Releasing GmbH

-Thor:Ragnarok © The Walt Disney Company Germany GmbH

-Justice League © Warner Bros. Entertainment

 

Jörg

Jörg

Autor bei Film und Feder
Hier soll etwas über mich drin stehen. Wo fange ich an? Hi ich bin...ach wisst ihr was? Ich mache es euch ganz einfach.

Filme sind meine Religion, das Kino meine Kirche, Quentin Tarantino mein Messias und die Hollywood Studios mein Mekka. Ohne all dieses bin ich ein Nichts. Ich bin verloren in der Magie des Films. Alles ist real, außer ich lasse es nicht zu.

Wie schon einst Stanley Kubrick sagte:
“A film is – or should be – more like music than like fiction. It should be a progression of moods and feelings. The theme, what’s behind the emotion, the meaning, all that comes later.”
Jörg

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