Review: „Logan: The Wolverine“ (2017)

Logan versteckt den kranken Professor X an der mexikanischen Grenze. In einer Welt ohne Mutationen hilft nur Untertauchen. Doch die Bedrohung wächst, als plötzlich eine junge Mutantin auftaucht.


Wolverine ist wieder da. James Mangold – dem wir schon Wolverine – Weg des Kriegers, Walk the Line und Identität zu verdanken haben scheint die Messlatte erneut hoch anzulegen. Das Budget von ca. 97 Millionen USD wurde über das erste Wochenende schätzungsweise verdreifacht! Nachdem Hugh Jackman offiziell verkündet hat das dieser Film der letzte Wolverine sein wird, feiern die Zuschauer aber nicht nur das Ende einer 17 jährigen Kino Ikone.

Das Ende einer Ära

Der Film spielt im Jahr 2029. Die Anzahl von Mutanten geht fast gegen Null. Der verbitterte Logan ist mittlerweile dem Alkohol verfallen und hat sich selbst aufgegeben. Er kümmert sich um den kranken Professor X, den er Nahe zur Grenze vor der Öffentlichkeit versteckt hält.

Man bekommt die Stimmung und das Schicksal von Anfang an mit. Man freut sich auf Logan und ist zeitgleich betrübt von Logans Schicksal. Der sehr alt und schwach wirkende Professor X trägt ebenfalls dazu bei, das sich eine etwas melancholische Stimmung aufbaut. Wir ahnen was auf uns zu kommt, auch wenn die Hoffnung nicht abreißt das sich an Logans Schicksal doch noch etwas ändert. Als eines Tages die junge Laura auftaucht, ändern sich allerdings die Gegebenheiten.

 

 

 

 

 

Eine neue Mutation?

Wie wir im Trailer schon gesehen haben, dreht sich einiges um die junge Schauspielerin Dafne Keen die mit gerade einmal 11 Jahren ihr Kinodebüt feiert. Sie ist die Tochter von Will Keen, den man schon in einigen Serien sehen konnte (The Crown, Sherlock uvm).
Es sei soviel gesagt, das man sich wirklich auf die kleine freuen kann. Tolle Mimik und eine unglaubliche Ausstrahlung. Und nein, es ist nicht die Tochter von Anna Faris aus Scary Movie!

Es steht außer Frage das „Logan: The Wolverine“ zu den Must-See Filmen 2017 gehört. Solltet ihr also noch nicht im Kino gewesen sein, macht euch sofort auf den Weg. Es war mir wirklich eine Ehre diesen Film gesehen haben zu dürfen. Für meinen Geschmack und nach einer Nacht darüber schlafen, wohl der beste Superheldenfilm der Geschichte. Hier steht nicht nur die Dramatik rund um Logan im Vordergrund, es wird auch eine neue Stufe der Brutalität erreicht.

Mein Fazit: Emotional fesselnd und hervorragend Brutal.

Fakten und Bewertung

Originaltitel: Logan
Land: USA
Laufzeit: 137 Minuten
Regie: James Mangold
Drehbuch: James Mangold, Scott Frank
Cast: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Dafne Keen, Boyd Holbrook
IMDb: 8,7
FSK: ab 16 Jahren
Release: Ab 02. März 2017 im Kino
Bildrechte: © Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Patrick

Patrick

- Baujahr 1986 und fast schon Oldtimer
Patrick

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