Review: „Die Schöne und das Biest“ (2017)

Die wunderschöne Emma Watson verzaubert uns und ebenso den hässlichen Prinzen der in seinem Schloss auf die wahre Liebe wartet. Disneys Real-Verfilmung zum Kassenschlager „Die Schöne und das Biest„.


Walt Disney nimmt es wieder einmal in die Hand. Nach Alice im Wunderland, Maleficent, Cinderella und das Dschungelbuch ist mit „Die Schöne und das Biest“ die nächste Live-Adaption endlich in den Kinos gestartet. Mit einem Staraufgebot im Gepäck nimmt uns Disney wieder mit auf die Reise in die wohl bekannteste Liebesgeschichte des Disney-Universums.

Neben Emma Watson (Belle) und Dan Stevens (Das Biest) dürfen wir uns auch auf Luke Evans (Gaston), Ewan McGregor, Ian McKellen (Cogsworth) und Josh Gad (LeFou) freuen.

1:1-Kopie?

Das Geschrei wurde schnell laut. Man kommt eigentlich nicht an Kommentaren wie „Wer braucht denn diese ganzen Verfilmungen“, „1:1-Kopie“ oder „Das Original ist 10x besser“ vorbei. Doch Disney liefert hier nicht nur eine billige Kopie ab. Es wurden Szenen hinzugefügt, die es im Original nicht gibt. Einige Handlungen sind geändert und es gibt Songs die es im Zeichentrick-Film nicht gegeben hat. An der Grundstory hat sich allerdings nichts geändert.

Besser als das Original?

Die Klassiker, die schon Jahrzehnte in unseren Wohnzimmern abgespielt werden, behalten natürlich ihren Wert, aber es gibt einige Dinge, die früher eben anders waren als heute. Deshalb kann ich ein klares Ja aussprechen. „Die Schöne und das Biest“ ist in manchen Belangen besser als das Original. Denn geht es um Toleranz und Wertevermittlung, wurde hier ein großer Schritt gemacht. Es ist normal, dass Männer Kleider tragen oder Männer Männer mögen. Es ist ebenfalls normal, dass es Paare gibt, die nicht die gleiche Hautfarbe haben.

Fazit und Bewertung

Die Schöne und das Biest“ ist in jedem Fall einen Blick wert, denn Disney hat sich in so vielen Hinsichten viel Mühe gegeben. Nicht nur die fast identischen Kostüme sind beeindruckend. Gesichter sind sehr gut getroffen, das Hauptdorf sieht aus wie im Original, die Mimik einzelner Charaktere ist sogar in den Filmen gleich. Soundtracks sind im O-Ton sowie in Deutsch unverändert. Von den Tanzszenen und dem Humor bis hin zur Dramatik steckt die Liebe im Detail und genau da hat Disney den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein wirklich sehr gelungener Film in allen Belangen.

Wenn man etwas Negatives sagen müsste, dann dass die deutsche Synchronisation einfach nicht auf die Lippenbewegungen passt, wenn gesungen wird. Das lässt sich natürlich vermeiden, wenn man sich den Film im O-Ton ansieht. Allerdings sind die deutschen Texte wie immer wunderschön und toll gesungen. Wie man es eben von Disney kennt. Also schnappt euch eure Kinder und ab ins Kino.

Bewertung

Originaltitel: Beauty and the Beast
Land: USA
Laufzeit: 129 Minuten
Regie: Bill Condon
Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos
Cast: Emma Watson, Dan Stevens, Luke Evans, Josh Gad
IMDb: 7,9
FSK: ab 6 Jahren
Release: Ab 16. März 2017 im Kino
 Seht hier den Trailer:

Bildrechte: © The Walt Disney Company Germany GmbH
Patrick

Patrick

- Baujahr 1986 und fast schon Oldtimer
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