Kernöl-Schneckenfressender Filmfreak

Philipp
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Servus!
Ich heiße Philipp und bin glaube ich der Opa in dieser Autorenrunde.
Ich stamme aus der schönen wilden Oststeiermark, bin aber zum Teil in Frankreich (französische Mutter), Deutschland, Schweiz und anderen österreichischen Bundesländern aufgewachsen.
Meine Liebe zum Film hat sich bereits Anfang der 80er Jahre entwickelt, als ich nachts heimlich die Treppen vom Schlafzimmer runter ins Wohnzimmer in Beschlag nahm, von wo ich einen guten Ausblick auf den Fernseher hatte und mir die Filme ansah, die mein Vater anschaute.
Natürlich darunter einige, die ich eigentlich noch nicht schauen durfte.
Die Liebe zu Büchern hatte ich bereits entdeckt, die Liebe zum Film kam somit hinzu – Gute Geschichten fesseln mich einfach. Insofern achte ich bei Filmen sehr auf die Story, kann aber gerne auch „Tschinn-Bumm-Popcorn-Action“ etwas abgewinnen. Ich unterscheide nunmal Genres und die Art der Filme und bewerte sie dementsprechend.
So kann auch ein brachialer „Phantom-Kommando“ oder „City Kobra“ neben „Der Pate“ oder „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ bestehen. Ich käme nie auf die Idee, diese Filme zu vergleichen. Die stehen für sich in ihrem Genre einfach sehr weit oben und gut da.

Trotzdem gibt es in jedem Genre so richtig schlechte Machwerke, wobei ich mich oft wundere, wie viele Menschen etwas gut finden, was ich verachte.
„Avatar“ ist so ein Beispiel: Großartige Effekte ja, aber haben irgendwie alle vor Effekten übersehen, dass das nur ein Pocahontas mit überdimensionierten Schlümpfen ist? Da helfen auch Effekte nichts.
Anyway, das führt mich zu meinem Motto bei Filmen:
„Man muss die schlechten Filme sehen, um die Guten schätzen zu können.“

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