Horror 2016

Das Horrorjahr 2016 – Ein Rückblick

Liebe Horrorfans,

auch 2016 hat uns wieder mit etlichen Nervensägen gequält, aber auch mit etlichen Leckerbissen verwöhnt. Hier nun ein kleiner Ausflug in die Höhen, Tiefen und Überraschungsmomente des letzten Jahres.

Die Tiefen

Der größte Reinfall für mich war Darren Lynn Bousmans neuestes Werk Abattoir. Teilweise eine wirklich tolle Atmosphäre und einige tolle Ideen werden hier durch unfassbar miese Charakterzeichnungen und leider auch nicht bessere Performances frontal gegen die Wand gefahren. Ähnlich erging es mir auch mit Stolz und Vorurteil und Zombies. Außer dem fulminanten Start und Bella Heathcote hatte der Film nichts was mein Interesse am Leben erhalten konnte, so schloss es sich irgendwann den Zombies an.

31
Rob Zombies „31“ (© Tiberius Film/24 Bilder)

Die größte Enttäuschung war aber mit Sicherheit Rob Zombies 31. Einer jener Filme auf die ich mich am meisten gefreut hatte und dann dieser Totalausfall. Die Schwachen Charaktere und Dialoge könnte man Zombie noch nachsehen, aber 31 ist handwerklich einer seiner schlechtesten Filme. Diese wirre Kameraführung zusammen mit dem Schnittmassaker sind die einzigen Dinge, die hier zum Fürchten sind.

Die Mehs

Nicht schlecht, nicht gut, sondern einfach meh – und die Liste wäre lang. Es gab viele Filme auf die ich mich eigentlich gefreut hatte, die dann in der Mittelmäßigkeit untergingen, wie zum Beispiel The Forest. Tolle Idee, arschlangweilige Umsetzung. Bei The Boy, Sadako Vs. Kayako, Holidays und Attack of the Lederhosen Zombies hatte ich wenigstens überhaupt keine Erwartungen, die enttäuscht werden konnten, daher im ganz ok Bereich.

Ebenfalls im Meh-Bereich würde ich das Sequel Blair Witch ansiedeln, mehr dazu erfährt ihr in meiner Review.

Die Überraschungen

Positiv überrascht haben mich Under the Shadow, The Eyes of My Mother und Safe Neighborhood. Die hatte ich so alle nicht auf dem Schirm. Ganz besonders umgehen hat mich hier die sichere Nachbarschaft in Australien. Solltet ihr euch unbedingt anschauen, mein grandioser Kollege Reddragon hat hierzu für euch eine Review verfasst.

Die Höhepunkte

Zu meinen Höhepunkten 2016 gehörte auf jeden Fall der vollkommen zu recht gehypte Don’t Breathe. Stilsicher inszenierter Horror-Thriller von Fede Alvarez, der schon beim Remake zu The Evil Dead überzeugen konnte.

The Girl with All the Gifts
Sennia Nanua in „The Girl with All the Gifts“ (© Altitude Film Entertainment)

Mein absolutes Highlight war jedoch The Girl with All the Gifts zu dem meine geniale Kollegin Friederike schon eine Review verfasst hat. Ein Zombie-Film wie er besser kaum sein könnte. Schlichtweg zum Verlieben!

Kritiken zu allen genannten Filmen findet ihr auf: 100 Years of Terror.

Florian

Florian

Horror-Fanboy bei 100 Years of Terror
Ich werde versuchen euch zu entführen in die Abgründe der Filmwelt. Ins Verborgene! In die surrealen, phantasmagorischen Schatten, die von all dem Liegengelassenem und Verdrängtem an die Leinwand geworfen werden.
So folgt mir auf die Schutthalde der Zivilisation - wir werden viel zu entdecken haben.
Florian

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