Review: Schloß des Schreckens (1961)

Im England des 19. Jahrhunderts tritt eine alte Jungfer ihre erste Stelle auf einem Landsitz als Gouvernante für die Sprösslinge Miles und Nora an. Unheimliche Dinge geschehen fortan, und die Kinder scheinen unter dem Bann zweier kürzlich verstorbener Bediensteten zu stehen.

 Ähnlich wie der letztens von mir besprochene Bis das Blut gefriert lebt der Film von der tollen Schwarz-Weiß-Darstellung, und auch hier sind so gut wie keine Spezialeffekte verwendet worden, denn das Grauen entsteht alleine durch Geräusche und Licht und Schatten. Auch hier ist die präsentierte Geschichte sehr doppeldeutig, denn es wird nicht aufgelöst (Gott sei Dank!!!), ob der Spuk tatsächlich stattgefunden hat oder ob Miss Giddens nicht einfach nur hysterisch ist. Wer Bis das Blut gefriert mochte, wird mit Sicherheit auch Gefallen an diesem Film finden. Daran dass der Film so gelungen ist, hat mit Sicherheit auch der Beitrag von Truman Capote zum Drehbuch beigetragen.

Aus dem Cast stechen besonders Deborah Kerr als Miss Giddens und Martin Stephens (er durfte auch schon in „Dorf der Verdammten“ mitspielen) als Miles hervor, welche beide hervorragend in ihre Rollen passen.

Das Buch „The Turn Of The Screw“ von Henry James, auf dem der Film basiert, sei euch auch sehr ans Herz gelegt.

Licht aus, Film anmachen und uneingeschränkt geniessen:

5 von 5 Punkten

Originaltitel: The Innocents
Regie: Jack Clayton
Produktionsland: UK
Produktionsjahr: 1961
Darsteller: Deborah Kerr, Martin Stephens, Pamela Franklin, Megs Jenkins

Bildquelle Beitragsbild:© 20th Century Fox

Andreas

Andreas

Autor bei Film und Feder
Mein Name ist Andreas Lehmler und Filme beschäftigen mich schon fast mein ganzes Leben. Mit all den Filmverrückten hier denke ich, dass wir euch das Medium Film auch mal von ungewohnten Seiten näherbringen können.
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