Review: „Hell or High Water“ (2016)

Ein geschiedener Vater und sein frisch aus der Haft entlassener Bruder versuchen verzweifelt die Familien-Ranch in Texas zu retten.

Leider kommen wir erst ein halbes Jahr später in den Genuss von Hell or High Water. Dieser lief nämlich schon bereits im August 2016 in den Amerikanischen Kinos. Er ging unter anderem mit 3 Nominierungen für die Golden Globes an den Start (Bester Film, Bester Nebendarsteller und Bestes Drehbuch) – was bedeutet das dieser Film eventuell auch bei den Oscars vertreten sein könnte.

Drama, Verbrechen, Gefühl und ein Hauch Western…

Taylor Sheridan der schon bei Sicario als Drehbuchautor seine Finger im Spiel hatte, bewies hier wieder das er ein Händchen für Kriminaldramen mit Gefühl und Atmosphäre zu erschaffen. So finden wir den geschiedenen Vater Tanner (Ben Foster) und dessen Bruder Toby (Chris Pine) in einer brisanten Lage wieder.

Mit der geldgebenden Bank im Rücken sieht Toby nur eine Lösung: Die Beschaffung des Geldes durch Banküberfälle. Doch schon bald sind den Brüdern die Texas Ranger Hamilton (Jeff Bridges) und sein Partner auf den Fersen.

Fazit: Ein originelles, spannendes Drama mit unerwartet guten Performances. Chris Pine wie ich ihn mir schon oft gewünscht habe – ohne aufgesetztes Babyface – gepaart mit Ben Foster in Bestform. Trotz seiner negativen Persönlichkeit kann man dem Charakter durchaus etwas Positives abgewinnen, da er trotz seiner Vergangenheit für seinen Bruder da ist. Die Sahnehaube bekommt dieser Film allerdings durch Jeff Bridges und dessen Partner aufgesetzt. Ein witziges und authentisches Duo! Wer sich also gerne Filme gönnt, die sich von der Masse abheben, sollte einen Blick auf Hell or High Water werfen.

Deshalb wohlverdiente 8/10 Filmfedern !


 Hell or High Water (2016) on IMDb

Originaltitel: Hell or High Water 
Land: USA
Laufzeit: 102 Minuten
Regie: David Mackenzie
Darsteller: Dale Dickey, Ben Foster, Chris PineJeff Bridges
FSK: ab 12 Jahren

Schaut hier den Trailer zu Hell or High Water:

Bildrechte: © Paramount Pictures / Paramount Pictures Germany

Patrick

Patrick

- Baujahr 1986 und fast schon Oldtimer
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